Daune & Gesundheit
Warum Daunenbettwaren für Allergiker oft die bessere Wahl sind
Naturmaterialien auch für Allergiker geeignet
Viele Menschen mit Asthma oder Hausstauballergie greifen aus Unsicherheit zu synthetischen Bettwaren. Doch wissenschaftliche Untersuchungen zeigen ein anderes Bild:
Hochwertige Daunen- und Federbetten können für Allergiker sogar besonders geeignet sein.
Mehrere Studien – darunter eine Untersuchung im Fachjournal Journal of Asthma – belegen:
In Bettwaren mit echten Daunen und Federn finden sich häufig weniger allergieauslösende Reizstoffe als in synthetischen Füllungen.
Warum Naturmaterialien Vorteile bieten können
• Hohe Atmungsaktivität – Feuchtigkeit wird schnell abtransportiert
• Geringere Milbenbedingungen durch trockenes Schlafklima
• Keine elektrostatische Aufladung wie bei Kunstfasern
• Langlebigkeit & Waschbeständigkeit bei fachgerechter Pflege
Entscheidend ist dabei die Qualität der Verarbeitung und eine regelmäßige professionelle Reinigung.
Wichtig für Allergiker
• Regelmäßiges Lüften
• Fachgerechte Reinigung in empfohlenen Intervallen
• Optional milbendichte Bezüge bei starker Sensibilität
So schaffen Sie ein hygienisches, trockenes und angenehmes Schlafklima – ganz ohne synthetische Kompromisse.
Natürlich schlafen. Frei durchatmen. Geborgen ruhen.
Daunen sind ein reines Naturprodukt – leicht, temperaturausgleichend und bei richtiger Pflege hygienisch sicher.
Für viele Allergiker bedeutet das: besserer Schlaf mit weniger Reizbelastung.
Weniger Belastung für die Atemwege – wissenschaftlich untersucht
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen:
Feder- und Daunenbettwaren können eine geringere Belastung für die Atemwege aufweisen als synthetische Alternativen.
Neuseeländische Forscher analysierten Staubproben aus 35 Haushalten – darunter Matratzen, Bettdecken, Kissen und Fußböden. Das Ergebnis:
Bettwaren mit Daunen und Federn enthielten deutlich geringere Mengen an sogenannten Beta-Glucanen als synthetische Produkte.
Was sind Beta-Glucane?
Beta-Glucane sind Bestandteile der Zellwand von Pilzen. Gelangen sie in die Atemwege, können sie bei empfindlichen Personen unter anderem:
• Rachenreizungen
• trockenen Husten
• Hautjucken
• Müdigkeit
• Beeinträchtigung der Lungenfunktion
begünstigen.
In den untersuchten Haushalten wiesen synthetische Bettwaren teils 2–8-fach höhere Beta-Glucan-Werte auf. Bei synthetischen Zudecken wurden sogar noch höhere Konzentrationen festgestellt.
Auch bei Hausstaubmilben: Naturbettwaren zeigen Vorteile
Frühere Studien deuten darauf hin, dass Allergiker unter synthetischen Bettdecken häufiger stärkere Asthma-Symptome zeigen als unter Naturbettwaren mit Daunen und Federn.
Ein möglicher Grund liegt im Materialaufbau:
• Fein gewebte, daunendichte Inlettstoffe
Hochwertige Inletts sind extrem dicht und fein gewebt, sodass Hausstaubmilben in der Regel nicht in die Füllung eindringen können.
• Milben leben überwiegend außerhalb der Decke
Hausstaubmilben ernähren sich von Hautschuppen, die sich hauptsächlich befinden:
• in der Bettwäsche
• im Spannbetttuch
• in der Matratze
• nicht im Inneren einer Daunendecke
Richtig handeln – besonders wichtig für Allergiker
Für ein dauerhaft hygienisches Schlafklima empfehlen sich folgende Maßnahmen:
• Bettwäsche und Spannbetttuch wöchentlich wechseln
• Schlafzimmer regelmäßig lüften
• Staubbelastung reduzieren
• Bettdecken und Kissen in mehrjährigen Abständen professionell reinigen lassen
Gerade die professionelle Bettenreinigung ist für Allergiker besonders wertvoll.
Dabei werden Staub, Bruchstücke und mögliche Rückstände gründlich entfernt – deutlich effektiver als bei einer normalen Heimwäsche.
Warum Daunen für viele Allergiker eine gute Wahl sein können
Zusammengefasst bieten hochwertige Daunen- und Federbettwaren:
• geringere Beta-Glucan-Belastung in Studien
• potenziell reduzierte Allergenbelastung
• fein gewebte, milbenhemmende Inlettstoffe
• natürliche Atmungsaktivität
• ein trockenes, hygienisches Schlafklima
Für viele Menschen mit empfindlichen Atemwegen können Naturbettwaren daher eine sehr gute Alternative zu synthetischen Füllungen darstellen.
Wissenschaftliche Quellen
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Heyes J. et al.: „ß-(1,3)-Glucan Levels and Its Determinants in New Zealand Bedrooms“, Journal of Asthma, 46:1, 64–66.
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Siebers R., Fitzharris P., Crane J.: „Feather bedding and allergic disease in children: a cover story?“, Clinical & Experimental Allergy 2002; 32: 1119–112.